Referenten

  • Uwe Neumärker ist Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Er veröffentlichte unlängst zu den vergessenen Opfern des Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion.
  • Dr. Christoph Kopke ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Projektes  currently contributing to the Project „Verfolgte Ärztinnen und Ärzte des Berliner öffentlichen Gesundheitsdienstes (1933 bis 1945)“. Er publizierte zur Verbindung zwischen Medizin und Konzentrationslager.
  • Dr. Stefanie Endlich ist freiberufliche Publizistin in Berlin. Sie lehrt seit 1978 an der HdK/UdK Berlin und ist dort seit 2003 Honorarprofessorin für Kunst im öffentlichen Raum. Zahlreiche Publikationen, darunter: Wege zur Erinnerung. Gedenkstätten und -orte für die Opfer des Nationalsozialismus in Berlin und Brandenburg. Berlin 2007.
  • Helmut Vogel ist Vorsitzender der  Bundesvereinigung für Kultur und Geschichte Gehörloser e.V. Beauftragter zur “T 4”-Thematik im Deutschen Gehörlosen-Bund e.V.
    Er veröffentlicht vor allem zur Geschichte der Gehörlosenbewegung.
  • Michal Simunek ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte an der Prager Akademie der Wissenschaften. Er forschte vor allem zur NS-“Euthanasie” im Sudentengau und im Protektorat Böhmen und Mähren.
  • Ilja Seifert ist behindertenpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag.
  • Artur Hojan ist Gründungsmitglied der  “Tiergartenstrasse 4 Association”. Seine Forschungsschwerpunkte sind die eugenischen Bewegungen im Polen der Zwischenkriegszeit, das Sonderkommado Lange und der aktuelle Zustand von Gedenkstätten und Orten der NS-Verbrechen.
  • Mark Zaurov promoviert an der Universität Hamburg. Von 201-2011 war er  Charles H. Revson Foundation Fellow am USHMM. Sein Forschungsschwerpunkt sind die gehörlosen jüdischen Opfer des Nationalsozialismus  wie auch taube Juden als doppelte kulturelle Minderheit im Sinne einer transnationalen imagined hybrid community. Er organisierte den 6. Deaf History Internationalen Kongress an der HU Berlin 2006 und ist staatlich geprüfter Gebärdensprachdolmetscher. Weiterhin ist er Vorsitzender der Interessengemeinschaft Gehörlose jüdischer Abstammung in Deutschland und Initiator für ein Gedenken an taube Juden.
  • Kornel Miglus :Geboren am 25. 04. 1957 in Tarnowskie Góry, Polen; Vater von Paweł und Mira. 1976-90 Studium der Philosophie, Linguistik und Psychologie in Polen, USA und Deutschland; Magisterabschluss; 1989-91 Doktorand am Institut der AI in Berlin, seit 1994 Filmbeauftragter des Polnischen Institutes, Berlin, 1996-97 Red. beim SFB-MulitKulti. 1997-98 Dozent an der Humboldt Universität, 1997-99, seit 1998 Dokumentarfilm als Krisenmanagement – Workshops mit Jugendlichen, seit 2003 Geschäftsführer VACANT Filmproduktion, 2006-09 Vorsitzender der Stiftung Akademia Nowa Amerika, seit 2006 künstlerische Leiter des Festivals filmPOLSKA Berlin.
  • Margret Hamm ist Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Bund der “Euthanasie”-Geschädigten und Zwangssterilisierten. Sie veröffentlichte mehrere  Bücher über den Kampf der Opfer um Anerkennung und Entschädigung.
  • Ralf Sroka ist Architekt und Koordinator für Berliner Architekturwettbewerbe.
  • Ursula Wilms ist Architektin und entwarf das neue Gebäude für das Dokumentationszentrum der Stiftung Topographie des Terrors. Vor kurzem gewann sie den Wettbewerb für den Gedenk- und Informationsort an der  Tiergartenstraße 4. Sie wird zusammen mit dem Künstler Nikolaus Koliusis, der am Denkmalsentwurf mitarbeitete, sprechen.
  • Robert Parzer ist Historiker und kuratierte den virtuellen Gedenk- und Informationsort gedenkort-t4.eu.
  • Bernhard Selting ist pensionierter Ingenieur und Neffe von Peter Verhaelen, der in der Tötungsanstalt Brandnburg (Havel) ermordet wurde.
  • Dr. Uta George, arbeitete mehr als 15 Jahre als pädagogische Mitarbeiterin in der Gedenkstätte Hadamar. U.a. entwickelte sie dort einen Ansatz, der Menschen mit Lernschwierigkeiten (= Menschen mit geistigen Behinderungen) als Zielgruppe von historisch-politischer Bildungsarbeit an Gedenkstätten sieht. Seit 2010 ist sie freiberuflich als Trainerin für historisch-politische Bildung mit dem Schwerpunkt „inklusive Bildungsangebote“ an Gedenkorten tätig. Sie führt Workshops mit Mitarbeiter/innen zum Thema „Menschen mit Lernschwierigkeiten als Zielgruppe in der Gedenkstättenarbeit“ durch und erarbeitet in Projekten Kataloge in Leichter Sprache. Sie ist außerdem in der kommunalen Integrationspolitik tätig. Frau George publizierte zahlreiche Fachaufsätze.
  • Jana Höftmann ist Projektleiterin bei capito , einer Berliner Bildungsagentur.
  • Enrico Schaffrath hat im vergangenen Jahr  eine 3-jährige Ausbildung zum Evaluator von Wohneinrichtungen abgeschlossen. Die Ausbildung hat er bei der nueva Projektgesellschaft gemeinsam mit 14 Peers absolviert. Seit diesem Jahr ist er fest angestellt bei der Gesellschaft für teilhabeorientiertes Qualitätsmanagement (GETEQ). Für capito Berlin ist er seit 2011 als Prüfgruppen-Experte auf Honorarbasis tätig
  • Marcin Pryt ist ein Mitglied der legendären Lodzer Untergrundband 19 Wiosen.  Vor kurzem organisierte er eine Initiative, die an die Opfer der NS-“Euthanasie” in Lodz erinnert.
  • Gerrit Hohendorf ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Technischen Universität München. Er veröffentlichte u.a. zu Lebensgeschichten von Opfern der Aktion T4.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s